„Ich setze mich für eine Schule ein, in der jedes Kind gleiche Chancen auf die beste Bildung und die bestmögliche Förderung bekommt – unabhängig vom Einkommen der Eltern, unabhängig vom Geschlecht, von der Muttersprache, vom kulturellen Hintergrund und den besonderen Bedürfnissen. Von diesem Anspruch leitet sich meine tagtägliche Arbeit ab.

Wenn ich an die Schule der Zukunft denke, dann denke ich an Schulen, die eigenständig, autonom und im Sinne der besten Förderung und Forderung der Schülerinnen und Schüler handeln. Schließlich hat jedes Kind unterschiedliche Talente, Stärken und Bedürfnisse. Das wissen die Lehrerinnen und Lehrer, die täglich in den Klassenzimmern stehen, am allerbesten. Ich wünsche mir daher Schulen, die viel Gestaltungsfreiraum haben – und diesen auch nutzen. Mit dem im Juni diesen Jahres beschlossenen Autonomiepaket als Herzstück der Bildungsreform geben wir den Schulen und den Pädagoginnen und Pädagogen genau diesen Gestaltungsfreiraum. In den Schulen soll es möglich sein, ohne bürokratische Hürden innovativ zu unterrichten und auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen Rücksicht zu nehmen.

Bildung muss die höchste Priorität in Österreich bekommen. Denn über Bildung geben wir den zukünftigen Generationen die besten Chancen auf einen gelungenen Berufsweg und die Möglichkeit zur persönlichen Entfaltung.“

Bildungsministerin Sonja Hammerschmid